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Gentechnikfreie Fütterung kein Problem

Berlin, 20.05.2013 - In der Viehhaltung wird viel gentechnisch veränderte Soja verfüttert. Die Praxis zeigt jedoch: Eine Umstellung auf Futtermittel ohne Gentechnik ist möglich. Die Universität Göttingen befragte 25 Landwirte zu deren Erfahrungen mit Rapsextrationsschrot, Klee und Luzerne, berichtet das Fachmedium agrarheute.com. Die gentechnikfreie Fütterung führte demnach zu „stabilen Milchleistungen bei tendenziell leicht höherem Eiweißgehalt in der Milch.“


Supermärkte setzen Zeichen für Gentechnikfreiheit

08.05.13 - Wichtige deutsche und europäische Einzelhändler wollen weiterhin Produkte ohne Gentechnik verkaufen. Im Fall von tierischen Erzeugnissen sind dafür gentechnikfreie Futtermittel nötig. In einer gemeinsamen Erklärung zeigten sich die Unternehmen besorgt, dass der Nachschub aus Brasilien, dem bedeutendsten Lieferanten von nicht-modifizierter Soja, stocken könnte. Sie appellieren daher an die brasilianischen Landwirte und Exporteure, die gentechnikfreie Produktion zu stärken – und bieten ihre Unterstützung an.

US-Kongress stimmt über Gentechnik-Kennzeichnung ab

25.04.13 – Der US-Kongress wird über eine verbindliche Kennzeichnung von Lebensmitteln abstimmen, die Gentechnik-Zutaten enthalten. Gestern brachten mehrere Senatoren und Abgeordneten einen Gesetzentwurf ein. Verbraucherorganisationen fordern seit Jahren die Einführung von GV-Labels. In den USA werden gentechnisch veränderte Pflanzen in großem Stil angebaut und auch in Lebensmitteln verarbeitet – Verpackungshinweise gab es bislang nicht. Tierische Produkte werden im Entwurf allerdings nicht erwähnt.

China zeigt Interesse an GV-freier Soja

23.04.13 - In China steigt offenbar das Interesse an gentechnikfreier Soja. Bei einem Treffen hätten chinesische Importunternehmer die Einrichtung eines Marktes für konventionelle Sojabohnen befürwortet, berichtet der Präsident von APROSOJA, des Verbandes der brasilianischen Sojaproduzenten, Glauber Silveira. Man habe über die Möglichkeiten einer kurzfristigen Einfuhr von über 10 Millionen Tonnen nicht-genmodifizierter Soja gesprochen – eine Menge, die den gesamten Markt beeinflussen könne.

Britische Supermärkte setzen teilweise wieder auf Gentechnik-Futter

17.04.2013 - Der britische Lebensmitteleinzelhandel setzt bei der Geflügelfleisch- und Eierproduktion wieder auf Gentechnik-Tierfutter. Nachdem der Marktführer Tesco ein 11 Jahre altes Gentech-Verbot aufgehoben hatte, zogen mit Sainsbury's, Marks and Spencer und Coop drei weitere bedeutende Supermarkt-Ketten nach. Lediglich Waitrose steht von den großen Lebensmittelhändlern zu seinem "Ohne Gentechnik"-Versprechen bei Geflügelfleisch und Eiern. Kennzeichnungen auf den Verpackungen soll es Medienberichten zufolge nicht geben.

Kaum Gentechnik-Spuren in Lebensmitteln

Berlin, 05.04.2013 - Lebensmittel sind in Baden-Württemberg kaum mit gentechnisch veränderten Organismen verunreinigt. Im Jahr 2012 wurden lediglich bei 7 Prozent der Proben entsprechende Funde gemacht - und diese auch nur in geringen Mengen. Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Alexander Bonde (Bündnis90/Die Grünen) teilte am Freitag allerdings auch mit, dass regelmäßige Kontrollen weiterhin nötig seien.

Mehr gentechnikfreies Soja in 2013

Berlin, 04.04.2013 -Viehhalter in Thüringen können ohne importierte Soja auskommen. Eine Studie der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) rechnet vor: Einheimischer Raps, Getreide und Leguminosen reichen aus, um den Bedarf an Eiweißfuttermitteln im Land zu decken. Damit würden die Landwirte unabhängiger von Importen – von meist gentechnisch veränderter Soja aus Südamerika.

Öko-Test nimmt Milch unter die Lupe

Berlin, 28.03.2013 - Das Magazin Öko-Test hat 34 Milchprodukte aus deutschen Kühlregalen unter die Lupe genommen, die mit Kühen auf der Weide oder Abbildungen von Wiesen werben. Anhand des Fettsäuren-Gehalts schlossen die Experten auf das Futter, das die Tiere bekamen. Das Ergebnis ist eindeutig: 70 Prozent der Milch aus konventionellen Betrieben wird mit viel Kraftfutter erzeugt - dieses enthält meist Soja von gentechnischen veränderten Pflanzen.

WholeFoods kündigt Gentechnik-Hinweis auf Verpackungen an

Berlin, 22.03.2013 - Bis 2018 sollen alle Produkte in den Regalen des US-amerikanischen Einzelhändlers Whole Foods gekennzeichnet werden, wenn sie Spuren gentechnisch veränderter Organismen enthalten. Das teilte das Unternehmen Anfang März auf der Natural Products Expo West in Anaheim (Kalifornien) mit. Damit wird die Supermarktkette zum Vorreiter auf dem US-Markt, wo es derzeit keine Kennzeichnungspflicht von Gentechnik-Lebensmitteln gibt.

Mehr gentechnikfreies Soja in 2013

Im Jahr 2013 wird deutlich mehr gentechnikfreies Soja verfügbar sein als im Vorjahr. Schätzungen des Zertifizierungsunternehmens CERT ID zufolge steigt allein die Menge des von ihm geprüften Sojas von 4,3 auf 5,9 Millionen Tonnen. In Brasilien stamme 20 bis 25 Prozent der Sojabohnen von nicht veränderten Pflanzen, in China und Indien gar 100 Prozent. Auch das ProTerra-Siegel findet sich auf immer mehr Lieferungen.

Borg will Gentechnik-Blockade lösen

Berlin, 21.02.13 – Der EU-Gesundheits- und Verbraucherkommissar Tonio Borg hat angekündigt, in den nächsten Wochen wieder über die Agro-Gentechnik verhandeln zu wollen. Mit den zuständigen Ministern aus Deutschland und Frankreich möchte er über einen Kommissionsvorschlag diskutieren, der den Mitgliedsstaaten mehr Befugnisse bei nationalen Anbauverboten einräumen würde. Die beiden Länder haben den Entwurf in der Vergangenheit zusammen mit Großbritannien blockiert. Umweltorganisationen sind skeptisch: Sie glauben, dass die Kommission sich davon erhofft, weitere Gentechnik-Pflanzen zulassen zu können, während die Verbote rechtlich problematisch sein könnten. Zurzeit spielt der Anbau solcher Pflanzen in der EU kaum eine Rolle.

Baden-Württembergische Landesflächen ohne Gentechnik

Berlin, 04.02.2013 - Auf landeseigenen Flächen müssen sich Pächter zukünftig verpflichten, keine Gentechnik-Pflanzen anzubauen. Die grün-rote Landesregierung in Stuttgart setzt damit den Weg fort, den sie mit dem Beitritt zum "Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen" im vergangenen Herbst beschritt. Für laufende Pachtverträge gilt die Neuregelung aber nicht.

BASF stoppt Zulassungsanträge für Gentechnik-Kartoffeln

Berlin, 29.01.13 – Das Unternehmen BASF Plant Science nimmt seine Zulassungsanträge für den Anbau und für wissenschaftliche Feldversuche mit gentechnisch veränderten Kartoffeln zurück. In einer Pressemitteilung heißt es, die Investitionen in die Sorten „Fortuna“, „Modena“ und „Amadea“ könnten „aufgrund der Unwägbarkeiten im regulatorischen Umfeld und drohender Feldzerstörungen nicht gerechtfertigt werden.“

Gentechnikfreies Soja von der Donau

Berlin, 23.01.2013 – Importiertes Soja aus Südamerika könnte künftig teilweise durch gentechnikfreie Eiweißbohnen von der Donau ersetzt werden. Während der Grünen Woche in Berlin unterzeichneten die Schweiz, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Serbien, Slowenien und Ungarn als Anrainer des Flusses eine gemeinsame Erklärung. Damit bekräftigten sie das Vorhaben, beim Anbau von Sojapflanzen bestimmte Rahmenbedingungen einzuhalten. Dazu gehören neben der Gentechnikfreiheit auch die Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse, regionaler Anbau und Nachhaltigkeit.

Mehr Gentechnikfreiheit in den USA

Berlin, 15.01.13 – In den USA gibt es immer mehr Bewegung in Richtung Gentechnikfreiheit. Nach dem knapp gescheiterten Volksentscheid zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Zutaten in Lebensmitteln in Kalifornien wagt der Bundesstaat Washington einen neuen Anlauf. Gleichzeitig erfreut sich ein „Non-GMO“-Label zunehmender Beliebtheit im Vorreiterland der Agro-Gentechnik.

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kennzeichnung

Berlin, 15.12.2012 - Die Kennzeichnung von gentechnikfreien Lebensmitteln nimmt immer mehr an Fahrt auf - und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Frankreich, Italien (Südtirol) und Luxemburg. Bislang stellen jedoch alle diese Länder unterschiedliche Anforderungen an die Produkte. Dabei wäre ein EU-weiter, einheitlicher Standard, ähnlich wie beim sehr erfolgreichen Bio-Siegel, durchaus sinnvoll.

Österreich feiert: 15 Jahre Lebenmittel ohne Gentechnik

Berlin, 06.12.2012 – In Wien wurde gestern eine besondere Geschichte gefeiert: 15 Jahre gentechnikfreie Lebensmittel in Österreich. Gesundheitsminister Alois Stöger würdigte die Verdienste der „ARGE Gentechnik-frei“. Diese hilft Verbrauchern seit eineinhalb Jahrzehnten beim Einkauf, indem sie das Kontrollzeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“ vergibt.

EFSA will NK603-Mais nicht nochmal prüfen

Berlin, 29.11.2012 – Die Europäische Lebensmittelbehörde bleibt bei ihrem Urteil über eine Studie zu den Gefahren des Monsanto-Mais NK603: die Untersuchung der Universität Caen weise schwerwiegende methodische Mängel auf. Für eine erneute Überprüfung des gentechnisch veränderten NK603 fehle daher der Anlass, schreibt die EFSA in ihrem finalen Bericht. Im September hatten der französische Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini und seine Kollegen für Aufsehen gesorgt: in einer zweijährigen Fütterungsstudie mit Ratten fanden sie Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko durch den Verzehr des Mais. Der Verriss durch die EFSA dürfte die Sorgen von Gentechnik-Kritikern indes kaum schmälern. Diese argumentieren, die Behörde messe mit zweierlei Maß – und verlasse sich einzig auf die dürftigen Studien der Gentechnik-Industrie.

EU-Parlament billigt Borg als Kommissar

Berlin, 22.11.12 – Am Mittwoch gab das EU-Parlament grünes Licht für die Ernennung Tonio Borgs zum neuen Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz. Für den Malteser stimmten 386 Abgeordnete, 281 votierten gegen ihn, es gab 28 Enthaltungen. Die Gegenstimmen kamen vor allem von Grünen, Linken und Liberalen. Doch auch einige Sozialdemokraten haben Zweifel an der Eignung Borgs, der sich in der Vergangenheit abfällig gegenüber Frauen, Homosexuellen und Flüchtlingen geäußert hat.

Kalifornier stimmen gegen Kennzeichnung

Berlin, 08.11.2012 – Die Wählerinnen und Wähler in Kalifornien haben sich gegen eine verpflichtende Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Zutaten in Lebensmitteln entschieden. In einer Volksabstimmung, die parallel zur US-Präsidentschaftswahl stattfand, stimmten 46,9 Prozent von gut 9 Millionen Bürgern für die Einführung eines GV-Labels, 53,1 Prozent votierten dagegen. In den USA sind in einem Großteil der verarbeiteten Lebensmittel Gentech-Zutaten enthalten. Diese müssen nun vorerst weiterhin nicht ausgewiesen werden.

Weitere Gentech-Soja kurz vor Zulassung

Berlin, 02.11.2012 – Eine weitere gentechnisch veränderte Sojapflanze des US-Unternehmens Monsanto steht vor der Zulassung zu Import und Verarbeitung. Die umstrittene Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat laut einem kürzlich veröffentlichten Dossier zu MON 87705 keine Bedenken wegen möglicher Gesundheitsrisiken. Da die Bohnen der Gentech-Pflanze laut Monsanto ein vorteilhaftes Verhältnis von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren besitzen, sollen sie auch für Speisen wie Margarine oder Salatöl verwendet werden können. Die Haltung der deutschen Lebensmittelindustrie wird sich dadurch nach Einschätzung des VLOG allerdings nicht ändern. Für sie werden gentechnisch veränderte Zutaten auch künftig keine Rolle spielen.

Bayern: „Ohne Gentechnik“ im Trend

Berlin, 24.10.2012 - Gentechnikfreie Milch liegt bei den bayerischen Landwirten und Molkereien voll im Trend. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Hochrechnung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Ihr zufolge liegt der Anteil von Milch "ohne Gentechnik" im Freistaat dieses Jahr bei 17,5 Prozent. Damit wird 2012 fast doppelt so viel davon produziert wie noch 2011. Rechnet man das "Bio"-Segment hinzu, werden sogar 22,2 Prozent der bayerischen Milch ohne gentechnisch veränderte Futtermittel erzeugt.

"Ohne Gentechnik" Informationen per Barcode-Scan

Berlin, 23. 10. 2012 - Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG e.V.) kooperiert ab sofort mit dem Anbieter des mobilen Produkt-Guides barcoo. Mit barcoo kann Jeder am Einkaufsregal per Smartphone den Barcode von Lebensmitteln scannen und erhält Zusatzinformationen zum Produkt. Über Lebensmittel, die beim VLOG registriert sind, erfährt der Verbraucher direkt über das Handy, ob z.B. die Kühe zur Produktion der Milch gentechnisch verändertes Tierfutter fressen. Auch Informationen zu den "Ohne Gentechnik" Kriterien sind leicht zu finden. Verbraucher können auch eine komplette Liste der "Ohne Gentechnik" Lebensmittel abrufen, die in der barcoo Datenbankgespeichert sind.

EU: Umstrittener Vorstoß bei Honig-Richtlinie

Berlin, 22.10.2012 - Deutsche und europäische Imkerverbände haben mit Besorgnis auf einen Vorstoß der EU-Kommission reagiert. Diese möchte die Vorschriften zu Honig so ändern, dass pflanzlicher Pollen künftig als "natürlicher Bestandteil" - anstatt wie bislang als "Zutat" - definiert würde. Die Imker befürchten, Honig mit Spuren von gentechnisch veränderten Organismen solle so marktfähig gemacht werden.

Einigung im Rechtsstreit um "Bio" und "Ohne Gentechnik"

Berlin, 05.10.2012 – Die Bio-Supermarktkette Alnatura und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben ihren Streit über einen Werbeslogan beigelegt. Vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof schlossen die beiden Parteien einen Vergleich. Alnatura und andere Hersteller dürfen nun offiziell mit dem Hinweis „Bio-Recht schließt den Einsatz von Gentechnik bei Bio-Lebensmitteln aus“ auf den Verpackungen ihrer Produkte werben – nicht jedoch wie bisher mit „Ohne Gentechnik, weil Bio.“ Bis Januar 2013 sollen die Verpackungen der Alnatura-Waren entsprechend angepasst sein.

Studie zu Gesundheitsrisiken der Gentechnik

Berlin, 24.09.12 – In der EU wird derzeit über eine aufsehenerregende Studie zu den Gesundheitsrisiken des Verzehrs von gentechnisch verändertem Mais diskutiert. Die EU-Kommission und einige Mitgliedsländer haben ihre jeweils zuständigen Behörden angewiesen, die Ergebnisse der Studie zu überprüfen. Davon hängen weitere Konsequenzen ab. Frankreichs Premierminister Ayrault hat angekündigt, sich gegebenenfalls für ein EU-weites Verbot von gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen für Lebensmittel einzusetzen. Der Agrarminister von Baden-Württemberg, Alexander Bonde, forderte einen Stopp der Importe von Gentechnik-Mais nach Deutschland.

Schweizer Produzenten wollen „Ohne Gentechnik“

Berlin, 20.09.2012 – In der Schweiz wird derzeit über die Verlängerung eines Moratoriums für den Gentechnik-Anbau diskutiert. Dabei rückt auch die Frage nach der Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Organismen in den Fokus der Öffentlichkeit. Mit einer Aktion in Supermärkten wollten Mitglieder der Bäuerlichen Interessen-Gruppe für Marktkampf (BIG-M) ihrer Forderung eines „Ohne Gentechnik“-Siegels für die Schweiz Nachdruck verleihen. Sie klebten die grüne Raute des VLOG auf Molkereiprodukte im Kühlregal Züricher Einzelhändler.

Serbien: Neue Fabrik für gentechnikfreies Sojakonzentrat

Berlin, 17.09.2012 – Das serbische Unternehmen SojaProtein hat kürzlich ein neues Werk in Becej eröffnet. Dort sollen jährlich 70.000 Tonnen gentechnikfreie Soja zu Konzentrat für den europäischen Markt verarbeitet werden. Laut eigenen Angaben wird der größte Teil davon für Futtermittel zur Verfügung stehen

Lebensmitteleinzelhandel: Gentechnikfreiheit der vielen Geschwindigkeiten

Berlin, 13.09.12 – Viele große Lebensmittelhändler in Deutschland beschäftigen sich mit dem Thema Gentechnikfreiheit ihrer Eigenmarkenprodukte – allerdings mit sehr unterschiedlicher Intensität. Dies zeigt auch der neue Einkaufsratgeber von Greenpeace. Demnach stellen immer mehr Supermärkte und Discounter bei tierischen Erzeugnissen auf Futtermittel ohne Gentechnik um. Greenpeace forderte von allen Unternehmen zudem, die „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung zu nutzen.

Einheimische Eiweißpflanzen könnten Gentech-Importe verringern

Berlin, 03.09.12 – Die Bundesländer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten an einer Diversifizierung ihrer Eiweißversorgung. Futtermittel sollen künftig vermehrt aus einheimischen Pflanzen hergestellt werden, um die Abhängigkeit von gentechnisch verändertem Soja aus Übersee zu verringern.

 

Türkei plant Gentechnik-Kennzeichnung für Milch, Eier und Fleisch

Berlin, 20.08.12 – Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Türkei lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab. Aus diesem Grund verzichtet die Ernährungsindustrie nun auf den geplanten Import von gentechnisch veränderten Produkten. Deren Dachverband TGDF zog einen entsprechenden Antrag beim Landwirtschaftsministerium zurück.

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