Überwachung Saatgut und Lebensmittel: Gentechnik-Ergebnisse für 2015

21.04.2016 - Greenpeace und Bioland haben das Saatgut-Monitoring der 16 Bundesländer mit dem Fokus auf Mais ausgewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von 521 Mais-Proben waren im Jahr 2015 nur 3 verunreinigt (0,6 Prozent).

Ein Jahr zuvor waren es immerhin noch 1,3 Prozent. Jedes gentechnisch veränderte Korn, das es auf den Acker schafft, kann zu einer Ausbreitung der transgenen DNA beitragen.

Auch die Ergebnisse der baden-württembergischen Lebensmittelkontrollen liegen nun vor. Demnach gab es bei Nahrungsmitteln bei 12 Prozent der Proben einen Treffer (2014: 11,5 Prozent). Über 630 hatte das CVUA Freiburg genommen, vor allem bei Soja- und Maiserzeugnissen, bei denen Gentechnik aufgrund der Importe aus Übersee die größte Rolle spielt. Mit einer Ausnahme lagen alle Gentechnik-Funde unter 0,1 Prozent. Zudem handelte es sich ausschließlich um in der EU erlaubte Konstrukte.

CVUA Freiburg: Gentechnik und Lebensmittel 2015 - Ergebnisse aus Baden-Württemberg liegen jetzt vor

Bioland/Greenpeace: Maissaatgut 2016