BW: Äcker ohne Gentechnik

16.02.2016 – Baden-Württembergische Behörden haben bei ihren Erntekontrollen im letzten Jahr keine Gentechnik-Verunreinigungen festgestellt – auch nicht im Spurenbereich von unter 0,1 Prozent. Das teilte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg mit.

124 Proben wurden insgesamt genommen, die meisten beim Mais – wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung und weil Gentechnik-Mais aus Nord- und Südamerika importiert sowie in geringem Umfang auch in Europa angebaut wird. Auch beim Raps, Soja, Lein und Zuckerrüben waren alle Proben negativ. In den letzten Jahren waren hingegen noch Kontaminationen im Minimalbereich festgestellt worden.

„Es ist eine gute Nachricht für die Verbraucherinnen und Verbraucher, dass 2015 keinerlei gentechnisch veränderte Organismen in heimischen Ernteprodukten nachgewiesen werden konnten. Dieses erfreuliche Ergebnis ist den vielfältigen Bemühungen im Land zu verdanken, auch geringste Einträge von GVO zu verhindern. Wir werden diese Untersuchungen auch in Zukunft intensiv fortsetzen“, kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) die Tests.

MLR Baden-Württemberg: GVO-Ernte-Monitoring 2015 liegt vor: Heimische landwirtschaftliche Erzeugnisse sind gentechnikfrei (14.02.16)

Gentechnik Erntemonitoring 2015 – keine Auffälligkeiten (08.02.16)