GVO sicher aufspüren

04.02.2016 - Neuere Gentechnik-Organismen haben teils nicht mehr die gleichen genetischen Marker wie ältere – damit wird es schwieriger, sie in Rohstofflieferungen aufzuspüren. Dazu zählt unter anderem eine BASF-Soja, die letztes Jahr zum Import in die EU zugelassen wurde.

Die transgene Sojalinie BPS-CV127-9, die gegen Imidazolinon-Herbizide resistent ist, darf bis 2025 als Lebens- und Futtermittel verwendet werden. „Während in der Vergangenheit klassische Screening-Verfahren für eine Eingangsanalyse von Soja-Produkten ausreichend waren, erfordern neue GVO heute optimierte Screening-Strategien“, erklärte die Laborgruppe Eurofins Scientific dazu im Januar. Auch CERT ID Europe warnte, wer seine Liefer- und Produktionskette frei von Gentechnik halten wolle, müsse entsprechende Tests durchführen.

Beide Firmen haben nach eigenen Angaben verlässliche Methoden entwickelt, um auch Spuren der neuen BASF-Soja nachzuweisen.

Eurofins: Neue Analyse-Pakete für gentechnisch veränderte Soja (Januar 2016)

FoodIngredientsFirst.com: Non GMO Expert Highlights New GM Risk to EU Supply Chain (29.01.16)