Mehr Raps als Soja im Futtertrog

25.02.16 – Letztes Jahr wurde in Deutschland erstmals mehr Raps als Soja an Tiere verfüttert. Das berichtet der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie (OVID). Eine gute Nachricht, denn während Raps in großen Mengen aus Europa bezogen werden kann, stammt das Soja größtenteils aus Übersee – und von Gentechnik-Feldern.

Laut OVID landeten vier Millionen Tonnen Rapsschrot in den Futtertrögen, vor zehn Jahren sei es noch die Hälfte gewesen. Demgegenüber standen 3,9 Millionen Tonnen Sojaschrot.

Landwirte, Lebensmitteleinzelhandel und Politik in Europa und Deutschland setzen immer mehr auf eine Fleisch- und Milchproduktion ohne Gentechnik-Pflanzen. Der Bedarf an eiweißhaltigen Futtermitteln soll stärker aus heimischen Quellen gedeckt werden. Dazu gehören neben Raps und Soja aus Europa auch Hülsenfrüchte wie Erbsen und Ackerbohnen, aber auch Klee.

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