Keine Abnehmer für Gentechnik-Ernten

23.05.2016 – Für US-Landwirte wird es schwieriger, Abnehmer für ihre gentechnisch veränderten Soja- oder Maisernten zu finden, wenn die angebauten Pflanzen nicht auch in Importländern zugelassen sind. Laut Reuters lehnten Bunge, ADM oder die Agrarkooperative CHS zuletzt einige dieser Pflanzen ab. Von Cargill gibt es keine Bestätigung.

Die Agrarhändler wollen verhindern, dass Lieferungen von Zielländern wie China, Südkorea oder der EU zurückgewiesen werden, wenn sie Gentechnik-Organismen enthalten, die dort nicht zugelassen sind. Eine solche Unterbrechung des Handels kostet die Händler und die Farmer Millionen. Betroffen ist unter anderem die Monsanto-Sojabohne „Roundup Ready 2 Xtend“, die noch nicht in die EU eingeführt werden darf, in den USA aber bereits angebaut wird.

Bunges CEO Soren Schroder bezeichnete es laut Reuters als „sehr riskant“, Gentechnik-Saatgut zu nutzen, bevor dieses überall zugelassen ist.

Reuters: U.S. traders reject GMO crops that lack global approval (06.05.16)

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