Ökologischer und sozialer Nutzen der "Ohne Gentechnik"-Produktion

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wirkt sich nachweislich negativ auf die Umwelt aus. Gesundheitliche Risiken für Menschen können zudem nicht ausgeschlossen werden. Die Patentierung von gentechnisch veränderten Pflanzen und das Verbot, einen Teil der Ernte als Saatgut für das nächste Jahr zu verwenden, führt zu einer stärker werdenden Abhängigkeit der Landwirte von wenigen großen Agrarunternehmen. Diese wird durch die Notwendigkeit, zusätzlich auch das passende Herbizid aus dem Hause des Saatgutentwicklers zu kaufen, noch verstärkt.

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen ist deshalb nicht nachhaltig und schadet der Umwelt und den Menschen. Unternehmen, die ihre Produkte nach den "Ohne Gentechnik"-Kriterien produzieren, leisten dagegen einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise.

AKTUELLES

7.000 Lebensmittel mit "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung

Die Anzahl der Mitglieder und Lizenznehmer des VLOG stieg in den vergangenen 12 Monaten um 52 Prozent.

Feneberg Lebensmittel GmbH

Die Feneberg Lebensmittel GmbH ist neuer Siegelnutzer und kann Schweinefleisch und Rindfleisch mit dem "Ohne GenTechnik" Siegel kennzeichnen.

Geflügelhof Wittmer GmbH

Die Geflügelhof Wittmer GmbH ist neuer Siegelnutzer und kann Eier mit dem "Ohne GenTechnik" Siegel kennzeichnen.

Südbayerische Fleischwaren GmbH

Die Südbayerische Fleischwaren GmbH ist neuer Siegelnutzer und kann Wurstwaren mit dem "Ohne GenTechnik" Siegel kennzeichnen.

Verbraucher wollen strikte Regelungen für Genome Editing

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in Interviews mit Verbrauchern deren Einstellung zu neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR/Cas ermittelt.

GVO-Freiheit weltweit wichtiges Auswahlkriterium

Weltweit gesehen liegt die Gentechnikfreiheit bei der Essensauswahl an erster Stelle, mit 48 Prozent und gleichauf mit dem Zuckergehalt.

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