Fünf Jahre Verband Lebensmittel ohne Gentechnik

Eine Erfolgsgeschichte für mehr Transparenz beim Lebensmitteleinkauf

Berlin, 23.03.2015 – Auf den Tag genau vor fünf Jahren wurde der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) von 30 engagierten Unternehmen und Einzelpersonen in Berlin gegründet. Ziel ist die Förderung der gentechnikfreien Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, sowie der "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung. Die Bilanz nach fünf Jahren ist beeindruckend. Heute vertritt der Verband 247 Mitglieder und Nutzer des "Ohne GenTechnik"-Siegels. Über 1.600 Lebensmittel dürfen das Zeichen tragen.

Ein Großteil der tierischen Lebensmittel wird in Deutschland als Eigenmarken des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) verkauft. Seit kurzem bemüht sich der LEH verstärkt um eine "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung seiner Marken. „Die Präsenz von ‚Ohne Gentechnik‘ gekennzeichneten Lebensmitteln wird rasant zunehmen. Noch mehr Verbraucher können mit ihrem Einkauf eine gentechnikfreie Landwirtschaft unterstützen“, prognostiziert Alexander Hissting, Geschäftsführer des VLOG.

Die Ablehnung der Gentechnik in der Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung durch Verbraucherinnen und Verbraucher ist ungebrochen. Mit der "Ohne Gentechnik"-Produktion tragen die VLOG-Mitglieder dem Verbraucherwunsch nach gentechnikfreiem Essen Rechnung. Das einheitliche "Ohne GenTechnik"-Siegel schafft die nötige Transparenz beim Einkauf. Zusätzlich sind alle gekennzeichneten Produkte in einer öffentlich zugänglichen Datenbank geführt. Unter www.ohnegentechnik.org/produktdatenbank sind sie unter Angabe der Marke, des Herstellers und der EAN-Nummer abrufbar.

Hintergrund: Das "Ohne GenTechnik"-Siegel ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). In dessen Auftrag vergibt der VLOG Lizenzen zur Nutzung des Zeichens. Lebensmittel, die das "Ohne GenTechnik"-Siegel tragen, dürfen nicht aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und auch nicht mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt worden sein. Für tierische Lebensmittel wie Milch, Eier und Fleisch gilt innerhalb strenger Fristen ein Fütterungsverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Der VLOG vertritt Unternehmen entlang der gesamten Herstellungskette. Angefangen vom Futtermittelhersteller, den landwirtschaftlichen Betrieben über die Lebensmittelverarbeiter bis zum LEH, abgerundet durch Dienstleister wie Labore und Zertifizierungsunternehmen. Eine Liste aller Mitglieder und Siegelnutzer ist auf der VLOG-Homepage einsehbar.

Weitere Hintergrundinforationen mit Zahlen, Fakten und Grafiken