Neues Siegel und Portal für gentechnikfreie Futtermittel

Kooperation zwischen VLOG und Non-GMO Finder

Berlin, 13.09.2016 – Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) vergibt ab sofort das Siegel „VLOG geprüft“ für Futtermittel, die nach EU-Recht nicht als gentechnisch verändert gelten und nach dem strengen VLOG-Zertifizierungsstandard von unabhängigen Instituten kontrolliert wurden. Futtermittelunternehmen haben die Möglichkeit, ihre "VLOG geprüft"-Ware in einer benutzerfreundlichen Datenbank, dem Non-GMO Finder, zu listen.

„Unabhängige Vor-Ort-Kontrollen, Dokumentenprüfungen und PCR-Analysen sind die Pfeiler der Zertifizierung nach VLOG-Standard. Das Siegel ‚VLOG geprüft‘ macht diese Futtermittelqualität nun erkennbar“, erläutert VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting. Thorsten Sehm, Geschäftsführer der Non-GMO Finder UG würdigt die Vorteile des Futtermittel-Portals: „Der Non-GMO Finder schafft Transparenz für den Landwirt, der Wert auf gentechnikfreie Futtermittel legt".

Werden in der Tierfütterung Futtermittel eingesetzt, die nach VLOG-Standard zertifiziert sind, reduziert sich der nötige Kontrollaufwand für die Herstellung von "Ohne Gentechnik"-Lebensmittel auf der Stufe Landwirtschaft. Diese Futtermittelqualität kann mit dem Siegel "VLOG geprüft" auf dem Futtermittelsack, dem Lieferschein oder anderen Dokumenten sichtbar gemacht werden. Ware, die für den Herstellungsprozess von "Ohne Gentechnik"-Lebensmitteln geeignet ist, wird damit noch leichter identifizierbar.

Das Portal Non-GMO Finder ermöglicht es dem Nutzer, sich das Angebot an Futtermitteln nach Region, Tiergruppe und Art des Futtermittels übersichtlich darstellen zu lassen und eine informierte Kaufentscheidung zu treffen. Im Non-GMO Finder werden nur Futtermittel gelistet, die nach VLOG-Standard zertifiziert sind.

Um die Entscheidung für das Siegel "VLOG geprüft" noch einfacher zu machen, bietet der VLOG für Früheinsteiger in die Nutzung des Zeichens einen 50% Rabatt auf das Lizenzentgelt an. Eine gleichzeitige Listung im Non-GMO Finder reduziert das Entgelt um weitere 35%. Die Kosten einer Listung in der Futtermittel-Datenbank sind davon unberührt.