Ohne Gentechnik

Spätestens mit der ersten Lieferung von gentechnisch veränderten Sojabohnen aus den USA nach Deutschland im Jahr 1996 ist das Thema "Gen-Food" in den Medien und im Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher angekommen.

Unzählige repräsentative Umfragen belegen seither, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung, etwa 70 bis 80 Prozent, Lebensmittel ablehnt, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurden.

Deshalb finden sich gentechnisch veränderte Lebensmittel, die laut EU-Gesetz gekennzeichnet werden müssen, kaum in den Regalen deutscher Supermärkte. Doch die Regelungen sind lückenhaft: Verbraucher können beispielsweise nicht erkennen, ob tierische Produkte wie Milch, Fleisch oder Eier von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Die "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung schließt diese Lücke.

Auf den Internetseiten des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) finden Verbraucher, Unternehmen und Journalisten Hintergrundinformationen zur "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung und -Produktion sowie zur Bedeutung der Gentechnik in der Lebensmittelwirtschaft.

AKTUELLES

„Ohne Gentechnik“ heißt ohne Gentechnik – auch in den USA

Das US-amerikanische Non-GMO-Project hat klargestellt, dass es mit Hilfe Neuer Gentechnik wie CRISPR/Cas hergestellte Pflanzen als GVO betrachtet.

Warnung vor undeklarierter GV-Soja aus der Ukraine

In der Ukraine werden anscheinend in großem Stil gentechnisch veränderte Sojabohnen angebaut, die ohne Deklaration in den Handel gelangen.

ETS Schutz Sarl

ETS Schutz Sarl ist neues Mitglied im Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V.

Die Food Quality Certification GmbH

Die Food Quality Certification GmbH (FQ-Cert) ist neues Mitglied im Verband Lebensmittel ohne Gentechnik.

Schreiber + Rupp GmbH

Die Schreiber + Rupp GmbH ist neue Siegelnutzerin und kann Käse mit dem "Ohne GenTechnik" Siegel kennzeichnen.

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