Ohne Gentechnik

Spätestens mit der ersten Lieferung von gentechnisch veränderten Sojabohnen aus den USA nach Deutschland im Jahr 1996 ist das Thema "Gen-Food" in den Medien und im Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher angekommen.

Unzählige repräsentative Umfragen belegen seither, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung, etwa 70 bis 80 Prozent, Lebensmittel ablehnt, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurden.

Deshalb finden sich gentechnisch veränderte Lebensmittel, die laut EU-Gesetz gekennzeichnet werden müssen, kaum in den Regalen deutscher Supermärkte. Doch die Regelungen sind lückenhaft: Verbraucher können beispielsweise nicht erkennen, ob tierische Produkte wie Milch, Fleisch oder Eier von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Die "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung schließt diese Lücke.

Auf den Internetseiten des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) finden Verbraucher, Unternehmen und Journalisten Hintergrundinformationen zur "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung und -Produktion sowie zur Bedeutung der Gentechnik in der Lebensmittelwirtschaft.

AKTUELLES

USA: Gentechnik soll gekennzeichnet werden – mit QR-Code

Das US-Landwirtschaftsministerium hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, wie künftig gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden sollen

Erklärung zur Änderung der Risikoklassen ab 01.08.2018

Ab dem 01.08.2018 treten zwei Regelungen zur Einstufung der Risikoklasse für landwirtschaftliche Betriebe in Kraft. Die Erklärung zur Umsetzung dieser Änderung finden Sie hier.

Mehr Sicherheit bei "Ohne Gentechnik"-Lebensmitteln

In Lebensmitteln, die als ‚Ohne Gentechnik’ oder ‚Bio’ gekennzeichnet sind, finden sich deutlich weniger Spuren gentechnischer Verunreinigungen als in herkömmlichen Lebensmitteln.

Ausweitung der "Ohne Gentechnik"-Zertifizierung auf Aquakultur

GLOBALG.A.P. und VLOG vereinbaren erstmals eine enge Zusammenarbeit bei der Kontrolle von gentechnikfreien Produktionssystemen.

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