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Aktionswochen für gentechnikfreies Essen starten in die zweite Runde

- Ein breites Bündnis aus Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie Umweltschutzorganisationen ruft vom 15. bis 27. September 2025 zu Aktionswochen für eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft mit zahlreichen Veranstaltungen auf.

„Für eine gentechnikfreie ökologische und konventionelle Landwirtschaft und den Erhalt der Saatgutvielfalt“: dies ist das Motto der diesjährigen Aktionswochen. Passend zu den geplanten Auswirkungen der Deregulierung des EU-Gentechnikrechts soll über die Risiken des Anbaus von Gentechnik-Pflanzen und die Vorteile einer gentechnikfreien Lebensmittelerzeugung informiert werden. Ziel ist die Beibehaltung der strikten Regulierung der Gentechnik in der EU-Gesetzgebung auch für Neue Gentechnik (NGT), um die Wahlfreiheit für Verbraucher:innen zu schützen und auch künftig gentechnikfreies Wirtschaften zu ermöglichen.

Veranstaltungen zum Mitmachen und Austauschen

Die Bündnispartner haben auf ihrer Website eine Liste mit Aktionen zur Verfügung gestellt, die zum Teilnehmen und Mitmachen einladen. Auf einer Übersichtskarte können je nach Region Aktionen vor Ort gefunden werden, wie Führungen und Feldgespräche, aber auch ortsunabhängige Online-Veranstaltungen. Und diese finden nicht nur in Deutschland statt: In Österreich schließen sich Handel, Landwirtschaft und Verbänden den geplanten Veranstaltungen an. Aktionen in weiteren europäischen Ländern sind in Planung. 

Bündnispartner und Unterstützer der Aktionswochen sind die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Alnatura, Bingenheimer Saatgut, Bioland, Bioverita, der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Dachverband Kulturpflanzen Nutztiere Vielfalt, der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB), Demeter, Denns, der Deutsche Imkerbund, IG Saatgut, NaturFreunde Deutschlands, Rapunzel und SOS Safe our Seeds.

Website Aktionswochen für gentechnikfreies Essen

Start der Trilog-Verhandlungen zur Regulierung Neuer Gentechnik